Keller-Dommasch: Wir aber mussten es erleben - Erinnerungen an Ostpreußen bis zur Vertreibung 1947
Ostpreußen von 1944 bis 1947. Eine Jugend im sowjetisch besetzten Ostpreußen. Inge Keller-Dommasch schildert in ihrem autobiographischen Bericht Wir aber mußten es erleben, einen Teil ihrer Kindheit, die eigentlich längst keine mehr war. Immer bedroht von Hunger, Vergewaltigung, Vertreibung und Tod mußte sie mehrere Jahre mit ihrer Mutter und Großmutter um das Überleben kämpfen. Die Autorin schildert eindringlich den Alltag in dieser Zeit. Ergänzt durch Texte ihrer Mutter ergibt sich ein lebendiges Bild der unmittelbaren Nachkriegszeit.
Ein Buch, das die Vergangenheit nicht vergessen läßt. So wie die Vergangenheit zum Leben und zur Zukunft jedes Einzelnen gehört, gehört auch die Vergangenheit eines Volkes zu seinem weiteren Fortbestehen. Aus Liebe zur Heimat Ostpreußen und zur Erinnerung an die Menschen, die Ostpreußen nicht mehr lebend verlassen konnten, wurde dieses Buch geschrieben.
Inge Keller-Dommasch, geb. 1930 in Kaukehmen (Kuckerneese) Ostpr., wurde im November 1947 zusammen mit ihrer Mutter aus Ostpreußen ausgewiesen. Nach mehrjährigem Aufenthalt ie Rheinland heiratete sie 1962 und lebt seither in der Schweiz.
brochiert, 253 Seiten, Format 15 x 21, Signatur der Autorin auf dem Deckblatt, minimal bestoßen, sonst guter bis sehr guter Zustand des Buches
Fouque Literaturverlag; 2002; Frankfurt a.M.