Leischner, Anton
Lebenserinnerungen. Band I: 1908-1958
Anton Leischner blickt zurück auf ein erfahrungsreiches Leben. Ein Leben, das geprägt ist durch den frühen Tod des Vaters, den Verlust der Heimat und der beruflichen Stellung. Allen Nachgeborenen gewährt er Einblick in seine Erlebnisse während der beiden Weltkriege, in der Zwischenkriegszeit und der Nachkriegszeit und erhält die Geschichte lebendig, die untrennbar verwoben ist mit seiner eigenen Biographie. Geboren wurde Anton Leischner in der Österreichisch-Ungarischen Monarchie und wechselte seine Staatszugehörigkeit bereits im Alter von zehn Jahren, als seine Heimat plötzlich zur Tschechoslowakei gehörte. Er studierte in Prag Medizin und erlebte die Zeit des Protektorats als Arzt an der Medizinischen Fakultät der Prager deutschen Universität. 1942 erhielt er die deutsche Staatsbürgerschaft, da die Universität direkt der deutschen Zentralregierung unterstand. Im Mai 1945 erfuhr er die tschechische Revolution buchstäblich am eigenen Leib, bevor er nach Deutschland ausgesiedelt wurde. Mit Mut und viel Fleiß baute sich Anton Leischner seine Existenz wieder auf, widmete sich mit Engagement und Verantwortungsgefühl seiner Tätigkeit als Nervenarzt und gründete schließlich in Bonn eine eigene Klinik für die Behandlung von Aphasien.
kartoniert, 161 Seiten, Format: 15x21cm, Einband minimal berieben, Kanten minimal bestossen, sehr guter Zustand
Diesen Artikel haben wir am Dienstag, 16. August 2011 in unseren Katalog aufgenommen.
