Lehmann, Hans Dietrich
"Der Deutsche Ausschuß" und die Abstimmungen in Schleswig 1920. Quellen und Forschungen zur Geschichte Schleswig-Holsteins. Band 55
In der Geschichte der deutsch-dänischen Auseinandersetzung um Nordschleswig war wohl keine Periode so umwälzend wie die Zeit der Volksabstimmungen nach dem ersten Weltkrieg. Erstmalig sollte nun die in diesem Gebiet lebende Bevölkerung selbst entscheiden, ob sie zu Dänemark kommen oder bei Deutschland verbleiben wollte. Diese Idee des Selbstbestimmungsrechts stand in krassem Widerspruch zu der nationalen Machtpolitik, wie sie Dänemark nach der schleswig-holsteinischen Erhebung und Preußen seit dem Ende des 19. Jahrhunderts verfolgt hatten, denn beide hatten versucht, fremdvölkische Gruppen gewaltsam aufzusaugen. Am Ende des ersten Weltkrieges brach diese Politik endgültig zusammen, denn die Siegermächte befahlen im Frieden von Versailles die Vornahme einer Volksabstimmung und die Abtretung überwiegend dänischer Gebiete.
Die Haltung der deutschen Schleswiger in dieser Zeit des Umbruches zu untersuchen, hat sich diese Arbeit zur Aufgabe gesetzt.
kartoniert, 322 Seiten, Format: 15,5x 23,5cm, Einband leicht berieben, Kanten leicht bestossen, Rücken leicht gewellt, Stempel auf Einband (s. Artikelbild), Seiten leicht gebräunt, Schnitt leicht berieben, zahlreiche schwarz/weiße Abbildungen, guter Zustand
Diesen Artikel haben wir am Donnerstag, 08. September 2011 in unseren Katalog aufgenommen.
