Czerwensky: Schlesien in weiter Ferne.
Erinnerungen eines vertriebenen Priesters an seine Heimat.
Max Czerwensky
1911 in Hindenburg, Oberschlesien, geboren, 1937 von Kardinal Bertram in Breslau zum Priester geweiht, wirkte fast acht Jahre an der größten Kirche Schlesiens, St. Bartholomäus in Gleiwitz. Er erlebte dort die für ihn und die Heimat entscheidenden Jahre bis zu seiner Vertreibung im Dezember 1945. Seine seelsorgliche Tätigkeit stand in besonderer Weise im Dienst an den Heimatvertriebenen. So wirkte er als Pfarrer in Aub bei Ochsenfurt. Im Durchgangslager Marienthal bei Helmstedt, das die aus ihrer Heimat vertriebenen Schlesier aufnahm und in die britische Zone weiterleitete, wirkte er mit großer Tatkraft als Lagerpfarrer. Er baute in Hessisch-Oldendorf die St.-Bonifatius-Gemeinde auf, die durch den Zustrom vieler Heimatvertriebener entstand. Hier durfte er 35 Jahre lang als Priester tätig sein. In den vielen Jahren hat er seinen Landsleuten geholfen, eine neue Heimat zu finden. Nachdem er, der Ehrenbürger der Stadt Hessisch-Oldendorf ist, nach seiner Pensionierung nach Damme am Dümmer See übergesiedelt war, wurde er ins Konsistorium Breslau berufen, wo er alle seine Erfahrungen im Dienst an den Priestern und Gläubigen der Erzdiözese Breslau einbringen kann. Von seinen Mitbrüdern und vielen Schlesiern ermuntert, hat er als Zeitzeuge seine Erinnerungen in diesem Buch aufgezeichnet. Sie können nicht nur den Heimatvertriebenen, sondern allen Bundesbürgern, besonders auch der Jugend, als wertvolle Hilfe zum besseren Verständnis der damaligen Zeit, die als Jragödie Schlesiens" in die Geschichte eingegangen ist, dienen.
gebunden mit Schutzumschlag, 224 Seiten mit einigen schwarzweiß-Abbildungen und Kartenskizzen, 1 Übersichtskarte im Buchdeckel, Format 14 x 21 cm, guter bis sehr guter Zustand des Buches
Erinnerungen eines vertriebenen Priesters an seine Heimat.
Max Czerwensky
1911 in Hindenburg, Oberschlesien, geboren, 1937 von Kardinal Bertram in Breslau zum Priester geweiht, wirkte fast acht Jahre an der größten Kirche Schlesiens, St. Bartholomäus in Gleiwitz. Er erlebte dort die für ihn und die Heimat entscheidenden Jahre bis zu seiner Vertreibung im Dezember 1945. Seine seelsorgliche Tätigkeit stand in besonderer Weise im Dienst an den Heimatvertriebenen. So wirkte er als Pfarrer in Aub bei Ochsenfurt. Im Durchgangslager Marienthal bei Helmstedt, das die aus ihrer Heimat vertriebenen Schlesier aufnahm und in die britische Zone weiterleitete, wirkte er mit großer Tatkraft als Lagerpfarrer. Er baute in Hessisch-Oldendorf die St.-Bonifatius-Gemeinde auf, die durch den Zustrom vieler Heimatvertriebener entstand. Hier durfte er 35 Jahre lang als Priester tätig sein. In den vielen Jahren hat er seinen Landsleuten geholfen, eine neue Heimat zu finden. Nachdem er, der Ehrenbürger der Stadt Hessisch-Oldendorf ist, nach seiner Pensionierung nach Damme am Dümmer See übergesiedelt war, wurde er ins Konsistorium Breslau berufen, wo er alle seine Erfahrungen im Dienst an den Priestern und Gläubigen der Erzdiözese Breslau einbringen kann. Von seinen Mitbrüdern und vielen Schlesiern ermuntert, hat er als Zeitzeuge seine Erinnerungen in diesem Buch aufgezeichnet. Sie können nicht nur den Heimatvertriebenen, sondern allen Bundesbürgern, besonders auch der Jugend, als wertvolle Hilfe zum besseren Verständnis der damaligen Zeit, die als Jragödie Schlesiens" in die Geschichte eingegangen ist, dienen.
gebunden mit Schutzumschlag, 224 Seiten mit einigen schwarzweiß-Abbildungen und Kartenskizzen, 1 Übersichtskarte im Buchdeckel, Format 14 x 21 cm, guter bis sehr guter Zustand des Buches
ohv Verlag; 1987; Dülmen
Diesen Artikel haben wir am Dienstag, 13. Juli 2010 in unseren Katalog aufgenommen.
