Popp, Emil
Zur Geschichte des Königsberger Studententums 1900-1945
Mit der Zerstörung Königsbergs durch anglo-amerikanische Bomben im August 1944 ging auch die Albertina, die 1544 von Herzog Albrecht gegründete Universität unter. Sie hatte in vier Jahrhunderten wechselvoller Geschichte als deutsche Universität im Nordosten Mitteleuropas eine herausragende Rolle in der Wissenschaft und Kultur für die gesamte Region gespielt — für Preußen wie für die östlichen und nördlichen Nachbarn. Mit der Albertina ist eine Reihe großer Namen des der Wissenschafts- und Geistesgeschichte verbunden, die von Kant, Herder, E. T. A. Hoffmann, Bessel, Helmholtz bis zu Konrad Lorenz und Helmut Schelsky reicht. Ebenso verbunden ist mit ihr die Erinnerung an ein blühendes, traditionsreiches Korporationsleben, das zeitweise rund die Hälfte der Studierenden umfaßte. Schon bald nach der Gründung der Hochschule entstanden die landsmannschaftlichen Vorläufer der heutigen Verbindungen, und noch 1941, während des Zweites Weltkrieges, wurde eine Korporation gestiftet. Ihre Hochzeit aber hatten die Königsberger Verbindungen in dem liegenden Zeitraum, der diesen Erinnerungen eines ihrer Mitglieder zugrunde liegt.
kartoniert, 209 Seiten, Format: 13x18,5cm, Einband minimal berieben, Zustand wie neu
Diesen Artikel haben wir am Montag, 05. September 2011 in unseren Katalog aufgenommen.
