Hausschild: Im Rachen der Schlange

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Art.Nr.: 5591
Hausschild: Im Rachen der Schlange

Dies ist der Bericht vom Leben und langsamen Sterben des 1921 in Koblenz geborenen Dr. jur. utr. Siegmar Kirschweg, der den größten Teil dieses blutigsten Jahrhunderts unserer Geschichte am eigenen Leib erfuhr. Wie hat er in der Jugendzeit die deutlichen Signale des kommenden Unheils erleben und dennoch verdrängen können? Was bewog ihn, immer wieder um seine Einberufung in den Kriegsdienst nachzusuchen? Wie verarbeitete er die Aufklärung über die Shoa? Wie kam der amtierende Staatsanwalt und erklärte Kriegsgegner dazu, sich erneut freiwillig zum Dienst in der Bundeswehr zu melden? Wie kam er dort mit der neuen Zeit zurecht? Diese und andere Fragen aus dem Innenleben der Streitkräfte beantwortet der Autor in diesem packenden Zeitzeugnis.

DER AUTOR Geboren in Koblenz - Jahrgang 1921 - 1939 letztes Friedensabitur am Staatlichen Kaiserin-Augusta-Gymnasium - Reichsarbeitsdienst - Kriegsdienst in einer ostpreußischen Infanterie - und später in der ostpreußischen 24. Panzer- Division - zuletzt Oberleutnant d.R. - Lokaljournalist für eine Frankfurter Zeitung von 1948 bis 1955 - im November 1955 einer der ersten 100 Soldaten der neuen Streitkräfte und deren Presseoffizier - zehn Jahre lang Chefredakteur, Programmchef und Kommandeur des einzigen Rundfunkbataillons der Bundeswehr - zuletzt Oberst i.G. und Kommandeur der Schule für Psychologische Verteidigung - Pensionierung am 30.9.1980. Danach sechs Jahre geschäftsführender Vizepräsident des Freien Deutschen Autorenverbandes, heute Ehrenpräsident des FDA - sechs Jahre Präsident des Wirtschaftspolitischen Clubs Bonn e.V. 1952 erschien der erste Roman Hauschilds, sein Ostpreußenbuch. Sein Bundeswehrroman Beurteilung für Hauptmann Brencken (1974) wurde von der Literaturkritik sehr gelobt. Er selbst sagt, er sei sein Leben lang nicht von seinen Kriegserlebnissen losgekommen, habe aber nach der Niederschrift des Romans über das Ende in Ostpreußen wenigstens nicht mehr vom Krieg geträumt. Der Hobbykoch, Gründungsmitglied des Clubs der Kochenden Männer, Träger der höchsten Auszeichnung des Clubs, hat sein Hobby in einem reich ausgestatteten Buch über die Geschichte der Kochkunst festgehalten.
Seine drei Söhne haben dem Vater die Berufe und die Steckenpferde nachgemacht. Sie sind Journalisten und Soldaten.


kartoniert, 736 Seiten, Format15 x 21 cm, guter bis sehr guter Zustand
Bublies Verlag; 2001; Schnellbach

Diesen Artikel haben wir am Dienstag, 11. Mai 2010 in unseren Katalog aufgenommen.

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